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Was ist der Sinn von spirituellen Beziehungen? Wozu führen wir eigentlich überhaupt Beziehungen? Und wie gehen wir mit den Themen um, die spirituelle Beziehungen oft mit sich bringen, weil sie erlöst, in die Heilung gebracht werden wollen?
 
Der Energiekörper will wachsen, immer mehr Liebe will auf Erden verwirklicht werden. Wenn eine Form mit Liebe und unserer eigenen Energie gefüllt ist, steht schon die nächst größere bereit und wir beginnen, zumindest fühlt es sich so an, wieder von vorne. Damit das geschieht, werden wir oft mit Situationen konfrontiert, in denen man alles andere als Liebe vermuten könnte – und doch ist es Liebe, die wirkt. Je inniger die spirituelle Verbindung ist, die zwei Menschen haben, desto größer sind die Themen, die gemeinsam angeschaut und erlöst werden dürfen. Wir sind auf der Erde, um in Liebe zu leben, um Vergebung und bedingungslos lieben zu lernen.

Und weil wir das nur lernen können, indem wir mit schwierigen Themen in Kontakt kommen (was sollten Sie sonst auch vergeben…), braucht es Seelen, die sich bereit erklären, uns diese Erfahrung zu ermöglichen. Wir erlösen gemeinsam unser tiefstes Karma, falls Sie es so nennen wollen, wir erschaffen völlig neue Möglichkeiten, in Liebe zu leben und sprengen die alten Altäre der vertraglich geregelten Beziehungen. Wir leben in einer Zeit der Energieerhöhung, und wir brauchen neue Werkzeuge, viel mehr Liebe und Klarheit als je zuvor, um uns all den Herausforderungen, die durch unsere Beziehungen entstehen, stellen zu können.

Unsere Liebesbeziehungen bilden den Raum, in dem die neue Energie von Klarheit, Liebe und Selbstbestimmung wirksam werden kann, wenn wir es erlauben. Gerade die Bereiche, die schwierig sind, die uns immer wieder zu der Frage »Willst du das wirklich länger tragen?« veranlassen, brauchen Erlösung. Überall da, wo eine Beziehung ins Stocken geraten ist, fließt das Leben nicht mehr richtig und wird gebremst. Dieses Buch will den Lesern Möglichkeiten zur Verfügung stellen, mit denen sie das Leben wieder einladen und sich durchlässiger und hingebungsvoller, standhafter, aber auch unabhängiger machen.

Männer sind anders – Frauen auch…

Die Erfahrung zeigt, dass wir viele Missverständnisse vermeiden können, wenn wir ein paar Punkte im Umgang miteinander anerkennen, damit die Liebe so oft wie möglich frei fließt. Nehmt, was euch dient und lasst den Rest einfach liegen, nicht alles stimmt für jeden.  

Für Frauen:

 1. Vergiss, was er sagt. Schau, was er tut. 

 2. Wenn du ihm Unrecht getan hast, egal, wie verständlich und gut  deine Gründe waren, sage:
„Es tut mir leid.“
Punkt.

3. Er zeigt dir seine Liebe, indem er versucht, es dir so recht wie möglich zu machen und dir zu geben, was du brauchst oder was du in seinen Augen zu brauchen glaubst. Hilf ihm, dir seine Liebe zu zeigen, indem du ihm sagst, was du willst und brauchst, klar und direkt. Männer hören keine Subtexte. Gibt er es dir gern und freudig, liebt er dich, ganz einfach. Das Ergebnis selbst allerdings, welches er auf deine Bitte hin erreichen will, braucht natürlich Entwicklung und Zeit, so hab Geduld – lass ihm aber keine Ausreden durchgehen. 

 4. Er spürt sich selbst über die Tat, nicht über das Reden. Willst du ihn wirklich stressen, dann frag ihn, was er fühlt. Willst du ihn unterstützen und sein Feuer hüten, dann frag ihn, was er will. Was er will, spiegelt, was er fühlt. 

 5. Wenn er etwas für dich tut, sag ihm „Danke“. Etwas für dich zu tun ist sein Ausdruck dir „Ich liebe dich“ zu sagen.

 6. Er spürt deine Liebe zu ihm, indem du ihn sein lässt, wie er ist, egal, ob du es verstehst oder nicht. Kannst du ihn nicht lassen, wie er ist, dann frag dich bitte, ob du ihn wirklich liebst.

Gefällt dir etwas nicht, dann sag es laut und deutlich und frag ihn, warum er etwas tut, wie er es tut und akzeptiere seine Erklärung, lasse sie gelten. Willst du, dass er etwas ändert, dann sag es deutlich und klar – kein Subtext. Er liebt dich, er will dir gefallen und wenn es zu ihm passt, wird er es ändern.

Ändert er es nicht, obwohl er es sagt, dann will er nicht oder er kann nicht – schau auf das, was er tut und lass dir keine Asche andrehen.

 
7. Er muss Männersachen machen, um sich und den inneren Jungen zu spüren. Wage es nicht, das zu belächeln. Wirklich nicht. Ihr könnt gemeinsam über das, was er für sich braucht, lachen, aber nur, wenn er es von sich aus anbietet. Nimm es ernst, für ihn ist es ernst. Er fühlt sich tief gekränkt, wenn du ihn auslachst, er wird es wie immer nicht sagen, aber er zieht sich ein Stück zurück.

 
8. Wenn er dir Blumen kauft, dann freue dich darüber und sage „Danke, ich liebe dich auch“. Es sind Blumen, was willst du noch? Für ihn sind Blumen Blumen. Du weißt sicherlich auch nicht, welche besonderen Schrauben er gerade haben will. Ausnahmen gibt es natürlich.

 
9. Koch, was er gern isst, außer er kocht selbst. Das gehört zu dem Punkt „Lass ihn sein, wie er ist“. Kannst du das nicht, weil es dir nicht möglich ist, dann erlaube, dass er ab und zu „fremd isst“ und sei dankbar, dass ein anderer diese Dinge kocht.  

 
10. Das, was du glaubst, was er braucht, ist oft nicht das, was er wirklich braucht. E geht den männlichen Weg, dieser ist vollkommen anders als der weibliche.

 
11. Respektiere ihn. Er ist ein Krieger und er kämpft jeden Tag um und für sein Leben, auch wenn du das nicht so wahrnimmst.

 
12. Erfülle deine Aufgabe als weiblicher Pol dieser Beziehung. Verwirkliche, was du am besten kannst, was dir heilig und wichtig ist und behalte die Verantwortung für dich und deine Anliegen bei dir. Dazu gehört auch, ihn zu fordern, und ihm im Dienst eurer gemeinsamen Aufgaben zu sagen, was du von ihm willst.

 
13. Verlasse die Kampfarena. Lass ihn in Männerdingen besser sein. Er ist ein Mann, du eine Frau, worum kämpfst du denn so verbissen?

 Und hier ist die Liste für Männer….

 1. Hör ihr zu. Sie wird handeln, als sei alles in Ordnung, aber sie wird dir jeden Tag sagen, was sie braucht, fühlt und will. So schwer es dir auch fällt: Richte deine Taten nach ihren Worten aus und nimm sie so ernst, als seien es Taten. Nimm sie wahr. Sie wird sonst eines Tages gehen. Für dich aus heiterem Himmel, doch sie hat es oft genug gesagt.

 
2. Frag sie, was sie von dir will, sie weiß nicht, dass sie dir das klipp und klar sagen darf und muss. Sie glaubt, du liest zwischen den Zeilen. Sie glaubt sogar, du zeigst umso mehr Liebe, je besser du zwischen den Zeilen liest. Willst du für sie da sein, frag sie, was sie braucht und bitte sie, es dir deutlich zu sagen, gerade weil du es aus Liebe zu ihr gern tun willst.  

 
3. Erkläre ihr, warum du etwas auf eine bestimmte Art tust. Sie tickt völlig anders als du und versteht deine Handlungen sonst oft nicht. Willst du ein Bier trinken gehen, dann sag ihr, dass du wiederkommst und dass du Männersachen machen musst, um dich zu spüren – damit du umso inniger bei ihr sein kannst. 

 4. Hör ihr zu und gib ihr deine Wärme und deinen Schutz. Sie weiß, was zu tun ist, wenn sie sich erst selbst wieder spürt. Dazu braucht sie dein Verständnis und deine Liebe. Hör aus dem Herzen zu, du weißt vielleicht nicht, wie sehr sie dich braucht. 

 5. Sag ihr, dass sie schön ist, auch wenn sie das Kompliment abwehrt. Sag es ihr nochmal und bitte sie, dir ernsthaft zuzuhören. 

 6. Übernimm die volle Verantwortung für dein Handeln. Rede dich nicht heraus und sag, was du fühlst, so gut du es kannst, erkläre dich. Sie nimmt dich wahr, indem du sie emotional berührst und ihr ein Stück Wahrheit über dich schenkst. 

 
7. Sie ist weder deine Mutter noch deine Konkurrentin, sondern deine Gefährtin, die dich verstehen will und die dich liebt. Danke ihr und achte sie dafür. 

8. Erkenne an, dass sie jeden Tag und immer dabei ist, die Dinge zu verschönern, zu nähren und zu hüten, egal, ob du es erkennst oder nicht. Das ist ihre Aufgabe und sie verdient deinen innigen Respekt. Sie hütet das Leben. Lass sie Frauensachen machen, das geht dich einfach nichts an. 

9. Lass sie die Dinge auf ihre Art machen.  Sie ist die Frau, sie tut es auf weibliche Weise – lerne, ihre Art, die Dinge zu erledigen, zu achten. Sie wird dich fragen, wenn sie Hilfe braucht. Erkenne sie an, wenn sie tatsächlich bessere Lösungen findet, sie hütet den weiblichen Weg. Dieser ist weder besser noch schlechter als der männliche, er bildet einfach die andere Hälfte der Schöpfung.

10. Rede mit ihr und öffne dich, so weit du es kannst. Es ist besser, ihr zu sagen, dass es dir schwer fällt, zu fühlen, als gar nicht zu reden. Sie wird dich und eure Verbindung nur spüren, wenn ihr euch emotional nahe seid, selbst wenn ihr den ganzen Tag miteinander verbringt. Du spürst Nähe über das gemeinsame Tun. Sie spürt Nähe über emotionale Öffnung.

 11. Erfülle deine Aufgabe als männlicher Pol, schütze sie und alles, was durch sie und durch euch genährt wird. Gib ihr dein männliches Feuer, den Teil, der für eine Beziehung zur Verfügung steht.

 12. Wenn sie dich um etwas bittet und du vergisst es, obwohl du ja sagtest, wird sie es irgendwann selbst kommentarlos tun. Entschuldige dich sofort bei ihr und übernimm die Aufgabe, jetzt, sofort. Du hast ihr dein Feuer, deine Tatkraft geschenkt. Sagst du ja und handelst nicht, gibst du ihr Asche.

 13. Sag ihr, dass du sie liebst und zeig es ihr, indem du sie berührst und dich für ihr Inneres und ihre Sicht der Dinge, ihre Gefühle, interessierst. Sie nimmt deine Handlungen nicht als Liebe wahr. Sie spürt deine Liebe, indem du ihr zuhörst, sie verstehst oder zumindest zu verstehen versuchst – und sag ihr, dass du deine Liebe über deine Handlungen zeigst. Und dann tu das.